Prinzipien - Zielorientiertes Arbeiten

Autor: neuro11
Lesezeit: ~2 Minuten

Zielorientiertes Arbeiten für den Erfolg

„Träume ohne Ziele sind nur Träume.“ – Denzel Washington

 

Jeder Mensch und jede_r Athlet_in hat Träume. Manche möchten professionelle Fußball- oder Basketballspieler werden und andere wiederum Erfolg in ihrer olympischen Disziplin haben. Doch um solche eher vage und intuitiv formulierten Träume wahr werden zu lassen, sollte man sie zunächst als übergeordnete Ziele konkretisieren. Zusätzlich muss klar definiert werden, welche kurz- und langfristigen „Zwischenziele“ für den Weg nach oben erreicht werden müssen. Ein Beispiel aus der Sicht eines Elitetalents und Stürmers: Ein „Traum“ ist es, professioneller Fußballspieler zu werden. Ein „Ziel“ ist es, einen Profivertrag innerhalb der nächsten zwei Jahre zu unterschreiben. Ein „Zwischenziel“ ist es, innerhalb der kommenden Saison X Tore zu erzielen, um sich für den Profikader zu empfehlen. Ein „Zwischenziel“ hierfür ist es wiederum, topfit zu sein, um vom Trainer die Spielzeit zu erhalten, damit man die X Tore erzielen kann.

Das Gehirn arbeitet besser mit klar definierten Zielen.

Durch eine klare Zielstellung ist man bei jedem einzelnen Training und Spiel topmotiviert. Egal ob das Wetter schlecht, die Laune mies oder die Muskeln müde sind: Man weiß genau, warum man jedes einzelne Mal sein Bestes geben muss. Doch warum ist eine Konkretisierung der Ziele so wichtig? Ein Großteil unseres Lernens und der damit verbundenen Motivation erfolgt durch unser Belohnungs- und Wertesystem im Gehirn [1]. Als Teil dieses Systems haben das ventrale Striatum (im Zentrum unseres Gehirns) und der präfrontale Kortex im Vorderteil des Gehirns (quasi hinter der Stirn) die Aufgabe, individuelle Belohnungserwartungen zu definieren [1,2,3]. Wenn hier die Erwartungen und Ziele klar definiert wurden, macht dies das tägliche Leben leichter, weil man bei jeder einzelnen kleinen Entscheidung weiß, warum man wie handeln muss. Ablenkungen werden leichter vermieden, man ist klarer im Kopf und kann sich vollständig auf das Training und den Wettkampf an sich konzentrieren. Zusätzlich wird durch das Erreichen der Zwischenziele und der damit einhergehenden Belohnung das Selbstbewusstsein gestärkt.

Ziele müssen kontinuierlich angepasst werden.

Durch die Analyse von Erfolgen und Misserfolgen lernt das Gehirn, sein Verhalten zu optimieren. Welche Verhaltensweisen halfen oder hinderten einen daran, ein bestimmtes Ziel zu erreichen? Als neuro11 erarbeiten wir zusammen mit dir klar definierte Ziele. Diese werden kontinuierlich gemeinsam analysiert und aktualisiert, damit du jederzeit voll motiviert und dir deiner einzelnen Schritte bewusst bist. Zusätzlich optimieren wir mit dir deine Denkweise (Wachstumsdenkweise) [4], damit du selbst aus einem leider möglichen Misserfolg die richtigen Lehren ziehst und trotzdem langfristig Erfolg hast. Dadurch bist du jederzeit in der Lage, dein Optimum abzurufen und nicht unkontrolliert deinen Träumen hinterherzujagen.

 

Unser Tipp: Nimm dir ein leeres Blatt Papier und schreibe dir so klar wie möglich alle deine Ziele für das nächste Jahr, die nächsten fünf Jahre und die nächsten 20 Jahre auf. Diese manchmal nicht ganz einfache Aufgabe wird dir verdeutlichen, dass viele Ziele manchmal eher Träume als Ziele sind und du dieses Thema sehr viel konkreter angehen solltest.

#trainyourbrain

Wenn dich dieser Artikel interessiert hat und du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, dann kontaktiere uns gerne via info@neuro11.de. Wir freuen uns auf deine Anfrage.

Referenzen

[1] Frontiers in Psychology Artikel: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3586760/

[2] Neurosynth Hirnaktivität zum Stichwort "Reward": https://neurosynth.org/analyses/terms/reward/

[3] SCAN Artikel: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4158359/

[4] Wikipedia "Mentalität": https://de.wikipedia.org/wiki/Mentalit%C3%A4t